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Vollaluminium-Wechselkoffermodul der Firma FAHRTEC Systeme. Modell: - Fahrtec Modul Liner - Geprüft nach DIN EN 1789:2007 und ECE R-66
Koffersysteme für:
Serienkoffersystem wie für Mercedes Benz Sprinter-Fahrgestell Radstand 3665 mm, 4,75–5/5,2 Tonnen, Volkswagen Crafter Radstand 3665 mm 4,75–5/5,2 Tonnen, IVECO 50 mit mittlerem Radstand oder Radstandsanpassung auf 3665mm.
Sondermodelle wie für Mercedes Benz Vario-Fahrgestelle mit Radstand 3150, 3700 und 4250mm alle Modelle, Mercedes Benz Atego alle Modelle und vergleichbare Frontlenkerfahrgestelle.
Der Grundaufbau des Koffermoduls besteht aus einer soliden, selbsttragenden Aluminium-Gerippebauweise in Schweißkonstruktion, in der nur handelsübliche und der jeweiligen Norm entsprechende hochlegierte Aluminiumprofile Verwendung finden. Die Seitengerippe sind aus Längs- und Querspanten 60x40x3 bzw. 40x40x3 gefertigt und so positioniert, dass auf Kundenwunsch an fast jeder beliebigen Stelle von Außen zugänglichen Türöffnungen platziert werden können.
Der vordere Tragrahmen besteht aus einem stabilisierten Viertelradiusstrangpressprofil. Dieser bindet neben dem Front- und Seitengerippe auch den U-Rahmen der Dachkonstruktion über eine aufgeschweißte Abdeckkappe mit ein.Aufgrund dieser soliden Anordnung ist die Montage eines stabilen, aerodynamisch günstig ausgelegten Alkovens aus Glasfieberkunststoff vorteilhaft möglich. Dieser dient zum einen als Träger der verschiedensten Signalanlagen und Leuchttransparente, zum anderen kann er als Dachstaugeschränk genutzt werden. Ein weiterer positiver Aspekt ist die einfache Möglichkeit eines großflächigen Fensterdurchbruches zu der Fahrerkabine des Trägerfahrzeuges herstellen zu können.
Die starkverrippten, äußerst verwindungsarmen Fußbodenprofile werden nach dem Nut- und Federprinzip ineinander gefügt und lassen somit eine plane Fläche entstehen. Sie werden in ein Winkelprofil (50x50x3) eingebunden und mit den Radkästen, den Rahmenteilen von Front- und Seitengerippe, sowie der Oberfläche des Unterbauträgers (180x65x5) durchgehend verschweißt, dadurch wird eine optimale Krafteinleitung von dem Trägerfahrzeug in das Koffermodul ermöglicht.
Die Dachkonstruktion besteht aus einer vorgegebenen Anzahl von Dachspriegel, die durch die Baulänge des Aufbaus bestimmt sind. Sie werden aus Aluminium- Vierkantrohr, welches in der Mitte leicht gewölbt ist, gefertigt. Sie entsprechen in Materialgüte / Materialstärke den Längs- bzw. Querspanten. Die Spriegelenden lagern in einem rundum verlaufenden, stabilen U- Rahmenprofil und sind an ihren Unterseiten mit dem Rahmenprofil verschweißt. Dieses ist an seinen vier Eckpunkten mit massiven Aluminiumquader verschweißt. In den Aluminiumquader befindet sich jeweils ein Gewindeeinsatz M16 (Hebeöse). Dadurch ist ein problemloses Auf- und Absetzen bzw. Wechseln des Koffermoduls möglich. Durch zusätzlich verschweißter seitlich anstoßender Verstärkungsstreifen werden die Lastaufnahmeecken des Koffers nochmals stabilisiert. Die Dachrahmenkonstruktion ist allseitig mit dem Gerippe verschweißt. Die Dachbeblechung aus 2mm dickem Aluminiumblech, ist mit den Dachspriegel und dem umlaufenden U- Rahmenprofil verklebt. Die Übergänge von Dachrahmenprofil und Außenbeblechung werden von einem Viertelkreisprofil verkleidet..
Warum fertigen wir unsere Koffer in einer alten handwerklichen Tradition, werden wir oft gefragt. Die Antwort fällt leicht, weil gerade in diesem Verbund von Längs- und Querprofilen die höchste dynamische Sicherheit der Zelle erreicht wird. Gerade der Verbund unterschiedlicher Werkstoffe, hat auch bei der modernsten Verarbeitung eine Schwachstelle. Diese Schwachstelle ist die Verbindung von Materialien mit unterschiedlichen Härten. Wird hier eine entsprechende Kraft in den Materialmix eingebracht versagt das schwächste Material und die Zelle ist nicht mehr existent. Dies beruht darauf das der verwendete Materialmax keine eintreffende dynamische Energie, im Gegensatz zum Gerippeaufbau, durch Verformung und dadurch Erwärmung abbauen kann. Es kommt zum Riss des schwächsten Materials.
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